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Vom Bachelor zum Master

Vom Bachelor zum Master: Eine survey-experimentelle Längsschnittstudie zur Auswahl von Masterstudiengängen

Ziel des Forschungsprojektes ist es, theoretische und empirische Einsichten über den Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium zu fördern. Die große Mehrheit der Bachelor-Absolventen beginnt in Deutschland ein Masterstudium, deshalb fokussiert das Projekt die unterschiedlichen Master Wahlmöglichkeiten und die Auswirkungen der Entscheidung auf soziale Ungleichheit. Das Projekt konzentriert sich dabei auf rationale Handlungstheorien hinsichtlich der Entscheidungsfindung. Darüber hinaus werden aber auch theoretische Implikationen aus dem Bereich der „bounded rationality“ überprüft, die unterschiedliche Entscheidungsregeln annehmen und somit zu abweichenden Prognosen führen. Kernstück der Studie ist ein innovatives Längsschnittdesign mit zwei Erhebungswellen in Kombination mit Vignettenstudien und Choice-Experimenten: Dadurch lassen sich einerseits Determinanten von Verhaltensabsichten studieren und die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Intentionen, tatsächlichen Verhaltensweisen und Ex-post-Rationalisierungen untersuchen. Auf der anderen Seite ermöglicht dieses Forschungsdesign eine genauere Betrachtung der Choice Sets und Abwägungen zwischen spezifischen Vor- und Nachteilen verschiedener Studiengänge. Das Projekt leistet zusätzlich einen methodischen Beitrag, indem es Bedenken hinsichtlich der prädiktiven Validität von Survey Experimenten thematisiert und die Anwendbarkeit des Ansatzes auf Übergangsentscheidungen in der Bildungsforschung untersucht.

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Tobias Wolbring, Edgar Treischl